Kann Hanf unseren Planeten retten?

Planet Erde

Hanf ist die einzige Pflanze, die Sie ernähren, kleiden, beherbergen und heilen kann. Von Luftreinigung bis hin zu Revitalisierung von Mensch, Tier und sogar Boden – niemand kann bestreiten, dass Hanf gut für unseren Planeten ist.

Hanf kann für die Herstellung von mehr als 25.000 Produkten verwendet werden, von Hanfbeton bis Hanfplastik. Aufgrund seines geringen Lignin-Gehalts kann Hanf mit weniger Chemikalien zermahlen werden als Holz. Dank der natürlichen Helligkeit der Pflanze kann auf den Einsatz von Chlorbleiche oftmals verzichtet werden, so dass kein giftiges Dioxin in die Flüsse gelangt.

Hier nur noch ein paar weitere Beispiele dafür, wie Hanf für unseren Planeten von Nutzen ist:

Hanfplastik

Unsere Abhängigkeit von Plastik hat verheerende Auswirkungen auf unseren Planeten. Immer mehr Städte verbieten Plastik, was deutlich zeigt, dass wir zu viel davon verwenden und unseren Verbrauch senkten sollten. Schon allein wiederverwendbare Einkaufstaschen haben einen großen Einfluss auf die Umwelt. Viele Menschen investieren in Strohhalme aus Metall, und Geschäfte und Restaurants verbieten mittlerweile Plastikbesteck. Es gibt zwar viele Möglichkeiten, die Verwendung von Plastik zu reduzieren, doch eine tolle Möglichkeit, Plastik einzusparen, ist die Verwendung von Hanfplastik.

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Hanf stellt die deutlich bessere Quelle zur Plastikproduktion dar, denn Hanf enthält ca. 65%-70% Zellulose. Hanfplastik ist eine kostengünstige, biobasierte Alternative und weist noch dazu wichtige Eigenschaften wie Hitzetoleranz und Beständigkeit auf.

Hanf vs. Baumwolle

Hanf braucht nur halb so viel Anbaufläche wie Baumwolle und produziert dabei doppelt so viel Faser pro 0,25 Hektar. Baumwolle benötigt 9,123 l Wasser für 1 kg Faser; Hanf dagegen benötigt lediglich 2,123 l für dieselbe Menge an Fasern. Zudem verschmutzt Baumwolle das Grundwasser und hinterlässt aufgrund der vielen Pestizide und Herbizide, die für den Anbau benötigt werden, unbrauchbares Land. Kleidung aus Hanf ist also in jeder Hinsicht die bessere Lösung!

Hanf hilft dem Boden bei der Regeneration

Hanf entgiftet während seiner Wachstumszeit den Boden und entzieht diesem schädliche Chemikalien und andere Schadstoffe. Der Stängel und die Blätter der Pflanze sind voll mit Nährstoffen wie Stick- und Sauerstoff, die den Boden zersetzen und bereichern. Dies geschieht, wenn die Pflanze ausgewachsen ist und die Blätter auf den Boden fallen, denn wenn diese sich zersetzen, reichern sie den Boden wieder mit diesen wertvollen Nährstoffen an.

Hanf nimmt CO2 auf

Hanf nimmt viermal mehr Kohlenstoffdioxid auf als Bäume. Das macht Hanf zum idealen Luftreiniger des Planeten. Die Pflanze fängt schnell Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre ab und macht die Luft, die wir einatmen, reiner. Ein Hektar Industriehanf kann 15 Tonnen CO2 absorbieren. Im Vergleich dazu emittiert die landwirtschaftliche Flächennutzung ca. 3 Tonnen CO2 pro Hektar. Da Hanf so schnell wächst, macht ihn das zu einem der schnellsten Tools, das CO2 zu Biomasse umwandeln kann und dabei sogar effizienter ist als die Agrarforstwirtschaft. 

Hanf bedarf keinerlei Pestizide

Hanf kann ohne die Verwendung von Herbiziden (Unkrautvernichtungsmitteln), Pestiziden und Fungiziden angebaut werden. Hanf ist wegen seiner Artenfreundlichkeit unter den Top 5 von 23 Kulturpflanzen und schneidet damit besser ab als große Kulturpflanzen wie Weizen, Mais und Raps.

Sind Pflanzen zu vielen Schädlingsbekämpfern ausgesetzt, kann dies erwiesenermaßen zu Umweltbeeinträchtigungen wie Wasserverschmutzung führen; ebenso wurde eine Verbindung zwischen diesen Schadstoffen und Gesundheitsrisiken wie Krebs hergestellt. 

Eine mögliche Lösung des Problems? Man sollte mehr Hanf auf der ganzen Welt anbauen, um Luft- und Wasserverschmutzung aktiv entgegenzuwirken! 

Hanf als Lösung gegen Abholzung

Betrachtet man die aktuelle Situation, wird im Jahre 2030 voraussichtlich 55% des Regenwalds abgeholzt sein – doch Hanf gibt Grund zur Hoffnung!

Während Bäume Jahre benötigen, bis sie voll ausgewachsen sind, kann Hanf innerhalb von nur vier Monaten gedeihen und auswachsen. 

All diese Fakten sind bekannt… unterstützt durch Forschung und durch Studien belegt. Warum also hat Hanf nicht bereits Bäume als Rohstoffquelle für Papier ersetzt? 

Lassen Sie uns mehr Hanf verwenden – und damit unseren Planeten retten!

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Veröffentlicht von Stefanie Stingl

Stefanie ist unsere Expertin für CBD für die Haut und forscht jeden Tag weiter zu CBD für die Hautpflege. Ob Sie unter Hautproblemen leiden oder einfach nur auf der Suche nach einem neuen Lieblingspflegeprodukt sind, Stefanie berät Sie gerne, welches Produkt am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.

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